Zustand der Haupt- und Realschule Osternburg
Der Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion, Hans-Richard Schwartz, stellt den nachfolgenden Antrag für die nächste Sitzung des Verwaltungsaus-schusses:
Die FDP-Fraktion bittet die Verwaltung um Aufnahme des Tagesordnungspunktes "Zustand der Haupt- und Realschule Osternburg". Wie aus dem beigefügten Schreiben der Haupt- und Realschule Osternburg vom 7. Oktober 2010 hervorgeht, bestehen in den Räumen der Schule gesundheitliche Gefahren für Lehrer und Schüler. Wir bitten die Verwaltung um Sachstandsbericht und um Vorschläge, wie der Schule umgehend geholfen werden kann.
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Der Inhalt des Schreibens der Haupt- und Realschule Osternburg:
"Es fehlt nicht an zahlreichen Hinnweisen, Einladungen, Ortsbesichtigung freundlichen Gesprächen. Allen, die es wissen müssen, ist alles an der Haupt- und Realschule Osternburg gezeigt worden, was einen Unterricht unmöglich macht, wie er der Schule durch ihren Bildungsauftrag vorgegeben ist. Schlimmer noch: Unterricht in einigen Räumen dieser Schule gefährdet die Gesundheit. Wir werden hier nicht noch einmal alles aufführen, was längst allen Verantwortlichen bekannt sein muss. Stellvertretend jedoch für den unsäglichen Schrott, in dem tagtäglich von engagierten Lehrkräften der Versuch gemacht wird, Schülerinnen und Schüler für das fit zu machen, was nach der Schule von ihnen erwartet wird, nennen wir hier den einzigen Physikraum und Biologieraum für 600 Schülerinnen und Schüler. In denkmalgeschützten Gebäuden werden unterbedenkenswerten Umständen Zukunftsthemen unterrichtet. Bei weit geöffneten Fenstern - um den stechenden, manchmal beißenden Geruch verwesender bzw. verfaulender Materialien ansatzweise ertragen zu können - werdenThemen wie, "Energiesparen" behandelt. Wir haben die Hoffnung, die uns gelegentlich mit der einen oder anderen in Aussicht gestellten Renovierungsmaßnahme gemacht wird, aufgegeben, besonders wenn sie postwendend wieder aus dem Plan gestrichen und auf den Sanktnimmerleinstag verschoben wird.
Auskünfte über die Verteilung der Haushaltsmittel für Schulen in Oldenburg, die mehrfach nachgefragt wurden, sind bis jetzt nicht zu bekommen. Das legt den Schluss nahe, dass es hier einiges zu verbergen gilt. Wir sind uns außerdem sicher, dass diese katastrophale Gebäudesituation an keinem Gymnasium der Stadt jemals entstanden und schon gar nicht hingenommen worden wäre. Eine breite von der gymnasialen Elternschaft mobilisierte Öffentlichkeit hätte den Handlungseifer der Verantwortlichen wirksam angeheizt.
Wir fühlen uns ausgetrickst und hingehalten!
Aus unserer Verantwortung für die uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler werden wir sofort das Gesundheitsamt und die Gemeinde-Unfallversicherung bitten, die Schule zu begutachten. Auch den bereits bestehenden Unmut der Elternschaft werden wir direkt an die Stadt Oldenburg weiterleiten."













