Verwalltung lehnt Hundeauslaufflächen ab!
Die Stadtverwaltung sieht keine Notwendigkeit der Ausweisung von speziellen Flächen für das Freilaufenlassen von Hunden. Diese Antwort auf einen entsprechenden Antrag der Liberalen für die kommende Sitzung des Umweltausschusses bezeichnet der Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion, Hans-Richard Schwartz, als „ausgesprochen phantasielos und in keiner Weise innovativ“.
Ihren entsprechenden Antrag hatte die FDP-Fraktion unter anderem damit begründet, dass die vom 1. April bis zum 15. Juli generell im Stadtgebiet geltende Anleinpflicht für zahlreiche Hundehalter zu Problemen führe. Weiter hatten die Liberalen auf die Beispiele anderer Städte verwiesen. Dazu führt die Verwaltung in ihrer Stellungnahme aus, „die Ausweisung von Hundeauslaufflächen müsse dann einhergehen mit einer Ausschlusswirkung für die übrigen Flächen.“ Diese Begründung halten die Liberalen für überhaupt nicht nachvollziehbar, gehe es doch bei dem Wunsch der Antragsteller vor allem darum, für den Zeitraum der Anleinpflicht eine Entlastung zu schaffen. Dabei weist die FDP auf das Beispiel Hannover hin, wo auf insgesamt 50 Hektar Fläche der Leinenzwang für Hunde aufgehoben ist. Diese Verweigerung der Verwaltung bezeichnen die Liberalen als eine „bürokratische Einstellung von vorgestern!“
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