Sportförderung
Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion, Nils Krummacker, schreibt nach der Verabschiedung des Haushalts im Rat den nachfolgenden Brief an Sportvereine:
"Sehr geehrte Damen und Herren,
sicher haben Sie die Haushaltsberatungen der Stadt Oldenburg interessiert verfolgt.
In der öffentlichen Berichterstattung wird der Schwerpunkt auf die Sanierung der Laufbahn im Stadion Marschweg und die Neuerrichtung eines Kunstrasenplatzes an der Mastrichter Straße sowie einige Maßnahmen an städtischen Fußballplätzen gelegt. Die Umsetzung dieser investiven Maßnahmen wurde auch von uns aktiv unterstützt und ist sehr zu begrüßen.
Nicht im Fokus der Berichterstattung stand allerdings die Situation bei den Zuschüssen an die Sportvereine für Übungsleiter, Unterhaltung von Sportgeräten und vereinseigenen Anlagen (Haushaltsstelle: „Förderung des Leistungs- und Breitensports“). Dieser Ansatz sollte nach den Vorstellungen des Oberbürgermeisters und der Verwaltung im Vergleich zum bereits gekürzten Ansatz von 2010 im Jahr 2011 erneut um 5% gekürzt werden. Insgesamt handelt es sich um eine Kürzung dieser Mittel von 27.345 Euro.
Unsere Fraktion hat mit Änderungsanträgen und Aufforderungen - zuletzt noch in der Ratssitzung am gestrigen Montag - versucht, diese Kürzung zurückzunehmen.
Die neue Haushaltsmehrheit aus CDU und Bündnis90/Die Grünen hat diesem Bereich des Ehrenamtes jedoch keine Bedeutung beigemessen und eine Wiederherstellung der Ansätze auf das Niveau von 2010 abgelehnt.
Wichtiger waren Maßnahmen zur zusätzlichen Verkehrsberuhigung (alleine zusätzlich 20.000 Euro jährlich) und zur Begrünung von Lärmschutzwänden.
Wir wissen, wie schwierig die Situation für die Vereine bei der Unterhaltung von vereinseigenen Anlagen und im Bereich der Übungsgruppenleiter ist. Uns ist bewusst, dass in diesem Bereich mit ehrenamtlichen Kräften hervorragende Jugendarbeit geleistet wird. Der Einsatz der Vereine kann aus Sicht der FDP-Fraktion nicht hoch genug bewertet werden. Durch diese zusätzlichen Kürzungen werden sich die Schwierigkeiten für Sie, als Vereine, noch deutlich vergrößern.
Wir bedauern diese Entwicklung sehr, konnten aber bei der Haushaltsmehrheit aus CDU und Grünen leider nicht mit Ihrem mehr als berechtigten Anliegen durchdringen.
Seien Sie gewiss, dass wir versuchen werden, bei den nächsten Haushaltsberatungen für das Jahr 2012 eine Verbesserung Ihrer Situation zu erreichen.
Mit freundlichen Grüßen"













