FDP/WFO-Fraktion im Rat der Stadt Oldenburg

Montag, 6. Februar 2012
09.08.2010

Literaturbüro und Artothek auf dem Prüfstand

Die Zukunft des Literaturbüros sowie der Artothek soll in der kommenden Sitzung des Kulturausschusses thematisiert werden. In einem entsprechenden Antrag der FDP-Fraktion fordern die Liberalen von der Verwaltung eine konkrete Darstellung des angeblichen Einsparvolumens, das die Verwaltung dem Arbeitskreis Haushaltskonsolidierung mit 138.500 Euro (Literaturbüro) und 98.400 Euro (Artothek) der Politik vorgestellt hatte. Die FDP weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass allein schon deswegen Zweifel an dieser Kostenaufstellung angebracht sein dürften, weil grundsätzlich auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet werden soll.

 „Im übrigen würde eine Schließung des Literaturbüros einen nicht wieder gut zu machenden Schaden in der Oldenburger Kulturlandschaft bedeuten! Diese Einrichtung ist gerade erst mit übergroßem Erfolg in der neuen Kulturstädte „Wilhelm 13“ mit ihrem öffentlichkeitswirksamen Literaturbetrieb gestartet. Dabei hat sich insbesondere auch das Zusammenwirken mit den dort stattfindenden musikalischen Veranstaltungen bewährt“, so der Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion, Hans-Richard Schwartz.

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Der Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion, Hans-Richard Schwartz, stellt den nachfolgenden Antrag für die nächste Sitzung des Kulturausschusses:

"Für die nächste Sitzung des Kulturausschusses bitten wir um Aufnahme der Tagesordnungspunkte 

a)     Zukunft des Literaturbüros

b)     Zukunft der Artothek 

Der Arbeitskreis Haushaltskonsolidierung hat im Rahmen der Einsparungsüberlegungen beide Institutionen auf den Prüfstand gestellt. Hierzu bitte ich die Verwaltung um Erläuterung des angeblichen Einsparungspotentials von 138.500 Euro (Literaturbüro) und 98.400 Euro (Artothek). Dabei sollten realistisch die einzelnen Einsparpositionen dargestellt werden, wobei z.B. auch zu berücksichtigen sein wird, dass nach einem Grundsatzbeschluss der Stadt in diesem Zusammenhang auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet werden soll."

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