FDP/WFO-Fraktion im Rat der Stadt Oldenburg

Montag, 21. Mai 2012
04.08.2011 04.08.2011

Kulturzentrum Ofenerdiek muss erhalten bleiben!

In Ofenerdiek ist in privater Trägerschaft ein Kulturzentrum in der ehemaligen Pauluskirche entstanden, das im Stadtteil Kulturarbeit fördert, ohne öffentliche Mittel in Anspruch zu nehmen. .

 Etwa zehnmal im Jahr finden hier Abendveranstaltungen statt, die der finanziellen Sicherung des Projektes dienen. Gerade wegen dieser Veranstaltungen hat es nachbarschaftliche Konflikte in Bezug auf Lärmimmission gegeben. Da wegen dieser Kontroverse eine Schließung des Kulturzentrums im Raum stehen könnte, hat die FDP-Fraktion in einem Antrag an den Kulturausschuss die Verwaltung darum gebeten, eine ausführliche Stellungnahme und Lösungsvorschläge vorzulegen. Weiterhin soll dem Eigentümer des Kulturzentrums, Herrn Burkhard Dellas, Gelegenheit gegeben werden, die Arbeit des Kulturzentrums sowie die bestehende Problematik darzulegen.

 „Die Arbeit des Kulturzentrums ist aus meiner Sicht für den Stadtteil Ofenerdiek unverzichtbar“, so der Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion, Hans-Richard Schwartz. „Gegebenenfalls sollte über eine öffentliche Förderung nachgedacht werden, um den Fortbestand der Einrichtung sicherzustellen“.

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 Der Vorsitzende der FDP-Ratsfration, Hans-Richard Schwartz, stellt den nachfolenden Antrag für die nächste Sitzung des Kulturausschusses:

"Für die kommende Sitzung des Kulturausschusses bitte ich um Aufnahme des Tagesordnungspunktes „Kulturzentrum Ofenerdiek“.

Seit Aufnahme seiner Arbeit im Jahre hat sich das Kulturzentrum Ofenerdiek in der ehemaligen Pauluskirche als nicht mehr wegzudenkender, wichtiger Stadtteil- und Begegnungsort für Ofenerdiek entwickelt. Bekannterweise leistet dieses Zentrum in privater Trägerschaft Kulturarbeit, ohne öffentliche Förderung in Anspruch zu nehmen. Diese private Finanzierung wird dadurch sichergestellt, dass der Träger etwa 10 mal im Jahr  Veranstaltungen durchführt, die der wirtschaftlichen Sicherung des Gesamtprojektes dienen.

Gerade wegen dieser Events haben sich seit einiger Zeit nachbarschaftliche Konflikte entwickelt, die insbesondere auf angebliche Lärmimmissionen zurückzuführen sind. Insoweit ist die Stadtverwaltung bereits mehrfach als Bauordnungsamt und Ordnungsbehörde im übrigen tätig geworden.

Dieser Konflikt könnte, so ist zu befürchten, dazu führen, dass diese erwähnten Partys nicht mehr durchgeführt werden dürfen. Das wiederum hätte zur Folge, dass dann die oben erwähnte finanzielle Grundlage für die Kulturarbeit – die sich  bekannterweise wirtschaftlich nicht tragen kann - in hohem Masse gefährdet wäre. Letztlich wäre dann das gesamte Projekt „Kulturzentrum Ofenerdiek“ für die Zukunft in Frage gestellt.

Aus meiner Sicht ist die Arbeit des Kulturzentrums Ofenerdiek für diesen Stadtteil unverzichtbar! Der Stadt muss deshalb sehr daran gelegen sein, die günstigsten Rahmenbedingungen für den Weiterbestand des Zentrums sicherzustellen.

Es wird um ausführliche Stellungnahme und um Lösungsvorschläge der Verwaltung zu dieser  Problematik gebeten. Weiter bitte ich, zu dieser Sitzung den Eigentümer des Kulturzentrums, Herrn Burkhard Dellas, einzuladen."

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