FDP/WFO-Fraktion im Rat der Stadt Oldenburg

Montag, 6. Februar 2012
19.01.2010

Kingston soll Partnerstadt werden

Für eine Städtepartnerschaft Oldenburgs mit der englischen Kommune Kingston setzt sich die FDP-Fraktion ein. Sie schlägt in einem an d en Oberbürgermeister gerichteten Schreiben vor, unter Einbeziehung der zuständigen städtischen Gremien (Ausschüsse, Stadtrat) die Voraussetzungen für einen offiziellen Städtepartnerschafts-Vertrag zwischen Kingston und Oldenburg zu schaffen.

Schon 1995 hatte die Deutsch-Englische Gesellschaft eine entsprechende Städteverbindung angeregt. Seit dem hatten sich zwar etliche Kontakte in den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen beider Städte entwickelt. Die politische Vertretung in Kingston hatte sich allerdings bislang noch zurückhaltend bezüglich einer offiziellen Besiegelung dieser Beziehung gezeigt. Der für die Stadt Kingston in dieser Angelegenheit zuständige "Leader of Kingston Council", Derek Osbourne, hat jetzt mit einem Schreiben an Oberbürgermeister Prof. Dr. Schwandner den Wunsch aus englischer Sicht übermittelt, nunmehr einen Partnerschaftsvertrag zwischen beiden Städten abschließen zu wollen.

"Diese Situation sollten wir nutzen, endlich die längst fällige Besiegelung einer offiziellen Städtepartnerschaft zu vollziehen. Neben vielen anderen Vorteilen werden beide Städte vor allem zukünftig davon profitieren können, dass sie dann EU-Fördermittel zur Stärkung der deutsch-englischen Kontakte in Anspruch nehmen können", so Hans-Richard Schwartz, Vorsitzender der FDP-Ratsfraktion.


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Schreiben des Vorsitzenden der FDP-Rastsfraktion, Hans-Richard Schwartz, an Oberbürgermeister, Prof. Dr. Gerd Schwandner, vom 19.01.2010:


"Städtepartnerschaft mit Kingston

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
herzlichen Dank für die Übersendung des Schreibens des Leader of Kingston Council, Derek Osbourne, vom 11. Dezember 2009.  

Ich freue mich sehr darüber, dass die Stadt Kingston nunmehr die Weichen gestellt hat, um eine Partnerschaft mit unserer Stadt einzugehen. Immerhin gehen die Oldenburger Bemühungen um eine solche Verbindung bis in den November 1995 zurück. Für die FDP-Fraktion erkläre ich, dass wir die Anregung von Derek Osbourne aufnehmen sollten, und zügig die erforderlichen Schritte zur Besiegelung einer solchen Partnerschaft unternehmen sollten. Es bedarf sicherlich keiner besonderen Betonung, dass sich viele Oldenburger schon seit langem engere offizielle Verbindungen mit einer englischsprachigen Stadt gewünscht haben, da gerade die englische Sprache ein wichtiges Bindeglied darstellt. Schulen, Universität, soziale Bereiche und Stadtplanung würden sicherlich von einer Partnerschaft profitieren können. Dabei fällt besonders ins Gewicht, dass die Besiegelung einer offiziellen Städtepartnerschaft zukünftig die Grundlage dafür bietet, für solche Maßnahmen Zuschüsse aus EU-Fördermitteln in Anspruch nehmen zu können.  

Ich beantrage daher, zügig unsere entsprechenden politischen Gremien (Wirtschaftsförderausschuss, Verwaltungsausschuss und Stadtrat) zu beteiligen, um die Voraussetzungen für einen Städtepartnerschaftsvertrag zwischen Oldenburg und Kingston Upon Thames zu schaffen.
   Weiter bitte ich, in diesen Prozess einzubeziehen die Deutsch-Britische Gesellschaft in Oldenburg. Deren Vorsitzende, Dr. Monica Thompson Meyer-Bohlen, hat mir ausdrücklich das engagierte Interesse dieser Gesellschaft, die ursprünglich den Anstoß für diese Städteverbindung gegeben hatte, signalisiert.

Mit freundlichen Grüßen"

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