FDP Will Archivmaterial von Werkstattfilm gesichert sehen
Die FDP-Ratsfraktion spricht in einem Antrag für die nächste Sitzung des Kulturausschusses die Erwartung aus, dass die Verwaltung mit dem Verein Werkstattfilm ein einvernehmliches Ergebnis bzgl. der fach- und sachgerechten Sicherstellung des umfangreichen Medienarchivs des Vereins erzielt.
Dieses ist derzeit in den vom Verein genutzten Räumen in der Katharinenstrasse aus Platzgründen nicht möglich. Dem Wunsch von Werkstattfilm auf höhere Zuwendungen seitens der Stadt zur Anmietung größerer Räumlichkeiten kann angesichts der aktuellen Haushaltslage nicht nachgekommen werden.
Um gleichwohl das Archiv für die Zukunft in der erforderlichen Weise zu sichern, sollte, so die FDP-Position, eine einvernehmliche Lösung zwischen Werkstattfilm und der Stadt erzielt werden. Dabei könnte dann die von der Verwaltung angeregte Unterbringung im Stadtarchiv angestrebt werden. Hier müsste Voraussetzung sein, dass die Eigentumsrechte von Werkstattfilm an diesem Material gewahrt werden und dass dann für Werkstattfilm und deren Nutzer ein unbürokratischer Zugriff auf die Ma-terialien ermöglicht wird.
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Antrag für die nächste Sitzung des Kulturausschusses:
"Aufgrund der letzten Diskussionen im Kulturausschuss gehe ich davon aus, dass in der kommenden Sitzung dieses Ausschusses das Thema Werkstattfilm auf die Tagesordnung gesetzt wird.
Dazu möchte ich die Position der FDP-Fraktion wie folgt kurz erläutern:
Die jüngsten Berichterstattungen über die aktuellen Aktivitäten von Werkstattfilm belegen noch einmal das besondere Gewicht, welches der Verein im Bereich des Oldenburger Medienarchivs und stadtgeschichtlich relevanter Filme, Fotos und Dias darstellt. Werkstattfilm nimmt damit in dieser Mediensparte eine wichtige, unentbehrliche stadtgeschichtliche Aufgabe wahr. Dem wird die Stadt Oldenburg einerseits durch die institutionelle Förderung gerecht.
Andererseits ungeklärt ist die fach- und sachgerechte Sicherstellung des überaus wertvollen Archivmaterials von Werkstattfilm. Insoweit – das ist die Position der FDP-Fraktion – muss es als wichtige Aufgabe der Stadt betrachtet werden, dem Verein bei dieser Unterbringung der Materialien die erforderliche Unterstützung zu leisten.
Dazu erwarten wir einen konstruktiven Lösungsvorschlag der Verwaltung. In Gesprächen mit dem Verein sollte ein einvernehmliches Ergebnis bzgl. der fachgerechten Sicherstellung des Materials angestrebt werden. Hierbei kann durchaus eine Lösung in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv erreicht werden, wobei unseres Erachtens eine wesentliche Voraussetzung sein muss, dass
- dabei die Eigentumsrechte von Werstattfilm gewahrt bleiben,
- für Werkstattfilm und deren Nutzer dann ein unbürokratischer Zugriff auf die Materialien ermöglicht wird.













