Beurteilung der Verkehrszählung Festungsgraben
Der Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion, Hans-Richard Schwartz, stellt den nachfolgenden Antrag für die nächste Sitzung des Vekrehrsausschusses:
"Die Sprechergruppe Festungsgraben/-viertel hat unserer Fraktion einige Fragen für eine weitreichende Verkehrsberuhigung im Wohnviertel vorgelegt, deren Beantwortung durch die Verwaltung wir hiermit erbitten:
Die aktuelle Verkehrszählung der Stadt, die im März dieses Jahres in diesem Quartiert durchgeführt worden ist, hat einen Rückgang des Verkehrs auf 1.800 bzw. 1.550 Fahrzeuge pro Tag ergeben - wurden die entsprechenden Messungen, die im Jahr 2008 durchgeführt worden waren, mit vergleichbaren Messgeräten vorgenommen?
- Wurden die Messorte verändert, wenn ja: Warum?
- Lassen sich die Messergebnisse der unterschiedlichen Verkehrszählungen in sachlicher Hinsicht vergleichen?
- Haben auch an anderen Messorten die Fahrzeugbewegungen um etwa. 50 Prozent abgenommen?
- Wie lässt sich in vorliegendem Falle der anlässlich der letzten Verkehrszählung festgestellte Rückgang des Verkehrs begründen?
- Welche Folgen hätte die von der Sprechergruppe Festungsgraben/-viertel favorisierte sogenannte Ringlösung für den Verkehr der umliegenden Hauptverkehrsstrassen (Stedinger Strasse, Bremer Strasse, Damm)?
Im Übrigen wird verwiesen auf anliegende Email der Sprechergruppe.
*********
Email der Sprechergruppe Festungsgraben/-viertel:
" Betr.:Verkehrsausschuss am 17.5.2010, TOP 6.1
Verkehrszählung "Am Festungsgraben"
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit längerer Zeit setzen wir uns für eine weiterreichende Verkehrsberuhigung in unserem Wohnviertel ein (Ringlösung).
Verkehrszählungen ergaben in der Vergangenheit eine Fahrzeugfrequenz von konstant mehr als 3000 Fahrzeugen pro Tag.
Erfreulicherweise, aber auch zu unserem Erstaunen, ergab eine aktuelle Zählung der Stadt Oldenburg im März diesen Jahres einen starken Rückgang des Verkehrs auf 1800 bzw. 1550 Fahrzeuge pro Tag.
Wir haben dazu einige Fragen und Anmerkungen und möchten Sie auf diesem Wege bitten, für uns im Verkehrsausschuss zu fragen. Besonders interessiert uns Folgendes:
-Wurden die Messungen im Jahr 2008 mit gleichartigen Messgeräten vorgenommen?
-Warum wurden die Messorte verändert?
-Sind die Messergebnisse so überhaupt sinnvoll in Relation zu setzen(oder werden" Äpfel mit Birnen" verglichen)?
-Wie kann die Abnahme des gezählten Verkehrs um z.T. 50 Prozent gedeutet werden? Nahmen an anderen Messorten auch die Fahrzeugbewegungen derart drastisch ab?
> -Wie viele Fahrzeuge verkehren täglich durchschnittlich in einer 30er Zone in der Stadt Oldenburg?
-Ist der Festungsgraben ebenso wie die Nachbarstraßen überhaupt eine "Wohnsammelstraße", da es hier keine Wohnstraßen gibt, woraus Verkehr gesammelt werden könnte?
-Welche Folgen hätte unsere Ringlösung für den Verkehr auf den umliegenden Hauptverkehrsstraßen (Stedingerstraße, Bremer Straße, Damm...)
-Wir haben den Rückgang der Fahrzeugbewegungen nicht bemerkt.
-Wir möchten eine Verkehrszählung des real existierenden Durchgangsverkehrs, möglichst auch eine Erfassung des LKW-Verkehrs.
-Wir befürchten, wie auch in der Vergangenheit die Verantwortlichen der Stadt Oldenburg (Herr Pantel), dass das Parkhaus Amalienstraße die Verkehrsbelastung weiter steigern wird.
Über Unterstützung und über Rückmeldungen würden wir und die von uns vertretenen Mitbürger sehr freuen.
Mit freundlichem Gruß"













